Donnerstag, 31. Dezember 2020, 20.00 Uhr, Großer Saal


Fesselnde Brillanz zu vier Händen
 

Martha Argerich, Ehrenmitglied der Wiener Konzerthausgesellschaft, gilt als eine der größten Pianistinnen unserer Zeit. Ihr Spiel begeistert durch enorme lyrische Empfindsamkeit, Temperament und fesselnde Brillanz. Sophie Pacini wird ob ihres »effektgeladenen, aber nie affektierten Klavierspiels« von der Kritik gelobt und von ihren Fans geliebt: Unverwechselbar ihr weicher Anschlag und der sonnig gleißende Diskant. Pacini wurde 1991 in München geboren und tritt seit ihrem Konzertdebüt mit acht Jahren in allen bedeutenden Konzertsälen der Welt auf. Schon mit 19 Jahren diplomierte sie am Hochbegabten-Institut des Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung. Seitdem spielt sie vor allem aus zwei Gründen: Weil sie stets ihre eigene Musikbegeisterung teilen will, und weil sie oft, wie sie sagt, »ihrer Seele Platz machen möchte«. Eine innige persönliche und künstlerische Freundschaft verbindet Sophie Pacini mit Martha Argerich, die inzwischen zu ihrer Mentorin avancierte. Die beiden Pianistinnen werden mit vier Händen und Werken von Mozart und Liszt unseren digitalen Konzertsaal mit festlichem Glanz erfüllen.

Sonntag, 17. Jänner 2021, 20:00 Uhr

Sonntag, 20. Dezember 2020, 20.00 Uhr, Mozart Saal

»Markt und Straßen stehen verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus
Sinnend geh ich durch die Gassen
Alles sieht so festlich aus…«

An diese zauberhaften Verse von Josef von Eichendorff schließt Johannes Hiemetsberger`s Company of Music am 4. Adventsonntag an und erzählt in Vokalwerken von der Renaissance bis in unsere Gegenwart Geschichten zum Fest, das immer auch ein Fest des gemeinsamen Singens war. So soll es sein, und so soll es bleiben  – gerade, und vor allem –  auch heuer.

Mit ihrer polyglotten Musiksprache sprengen die vier Musiker gerne Genregrenzen und schaffen eine einzigartige Synergie von Originalkompositionen und freier Improvisation. Das spielfreudige Ensemble setzt sich aus den Brüdern Ondrej und Roman Janoska an den Violinen sowie František Janoska am Klavier sowie deren Schwager Julius Darvas am Kontrabass zusammen.

In einem Best Of-Programm spielt das Janoska Ensemble bekannte Werke des klassischen Kanons von Tschaikowsky, Bach und Fritz Kreisler, arrangiert jedoch in ihrem ganz typischen »Janoska Style«. So entsteht eine Art »Fusion«, in der die ursprünglichen Kompositionen mit modernen Improvisationen und Eigenkompositionen mit Jazzelementen verschmelzen. So feiert das Janoska Ensemble auch bei diesem digitalen Konzert die Unwiederbringlichkeit des Moments.